J.D. Vance: US-Vizepräsident unter Druck - im Weißen Haus soll es brodeln
Öffentlich demonstrieren Donald Trump und sein Vizepräsident J.D. Vance Geschlossenheit. Doch wie sieht es in Wahrheit hinter den Kulissen aus? Einem aktuellen Bericht zufolge wachsen offenbar die Spannungen zwischen den beiden Männern im Weißen Haus.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- "New York Times"-Bericht: Im Weißen Haus brodelt es zwischen Donald Trump und Vizepräsident J.D. Vance
- "The Don" soll regelmäßig sein Umfeld nach dessen Meinung über Vance fragen und seinen Stellvertreter für dessen Verhalten kritisieren
- Zudem vergleicht Trump seine Erfolge mit denen von Vance
Im Weißen Haus wächst offenbar der Druck auf US-Vizepräsident J.D. Vance. Der 41-Jährige, der seit Monaten als potenzieller Trump-Nachfolger gehandelt wird, soll unter massiver Beobachtung stehen. Die "New York Times" (NYT) berichtet über erhebliche Spannungen zwischen "The Don" und seinem Stellvertreter.
Spannungen zwischen Donald Trump und J.D. Vance im Weißen Haus laut Bericht
Demnach soll Trump regelmäßig Personen in seinem Umfeld nach ihrer Meinung über Vance fragen. Der Präsident vergleiche zudem immer wieder die Erfolge der beiden mächtigsten Männer in Washington. Dabei erinnere er seine Verbündeten daran, dass Vance "noch nie ohne seine Hilfe einen harten Wahlkampf gewonnen" habe.Trumps Unterstützung sei beispielsweise entscheidend für Vances knappen Triumph bei der Senatswahl in Ohio gewesen.
US-Präsident soll seinen Vize zurechtgewiesen haben
Auch am Auftreten seines Vizepräsidenten mäkelt Trump offenbar herum. Laut "NYT" kritisierte er bereits Vances Schuhwerk und dessen Angewohnheit, andere zu unterbrechen. Als Vorbild für angemessenes Verhalten nannte der Präsident ausgerechnet die Untergebenen des chinesischen Staatschefs Xi Jinping. Bei einem Frühstück mit republikanischen Senatoren soll Trump seinem Unmut Luft gemacht und Vance vor versammelter Mannschaft zurechtgewiesen haben.
Verhalten von J.D. Vance sorgt für Ärger
Auch Vances Verhalten in sozialen Medien sorgt für Ärger. Der Vizepräsident ist bekannt dafür, obsessiv auf seinem Handy zu scrollen und sich kämpferisch mit Kritikern anzulegen. Stabschefin Susie Wiles zitierte ihn deshalb zu sich und forderte ihn auf, sich zurückzuhalten – eine Ermahnung, die laut "NYT" auch andere Insider im Weißen Haus unterstützten. Aus Washington gab es bislang keine Reaktion zu dem Bericht.
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gom/news.de/stg
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