Peter Thiel: Angst vor Atomkrieg? Trump-Unterstützer flieht aus den USA
Der deutsch-amerikanische Investor Peter Thiel soll aus den USA nach Argentinien umgezogen sein. Der langjährige Unterstützer von Präsident Donald Trump habe Angst vor einer neuen Milliardärssteuer und einem möglichen Atomkrieg, heißt es in aktuellen Berichten.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Tech-Milliardär Peter Thiel hat laut Berichten die USA verlassen
- Palantir-Mitgründer und Trump-Unterstützer soll nun in Argentinien leben
- Flucht aus den Vereinigten Staaten wegen Angst vor neuen Steuern und einem Atomkrieg?
Einem langjährigen Unterstützer von Präsident Donald Trump ist es offenbar zu ungemütlich in den USA geworden: Der deutsch-amerikanische Tech-Milliardär Peter Thiel ist aktuellen Berichten zufolge mit seiner Familie nach Argentinien umgezogen.Die Gründe dafür sind vielfältig – und durchaus bemerkenswert.
Peter Thiel von USA nach Argentinien gezogen laut Bericht
Thiel sorgt sich laut "New York Times" (NYT) nicht nur um steigende Steuerbelastungen und politische Instabilität, sondern auch um die Möglichkeit eines Atomkriegs. Besonders eine geplante Volksabstimmung zu einer Vermögenssteuer für Milliardäre in Kalifornien soll sein Interesse an Argentinien verstärkt haben. Bereits Ende 2025 verlegte er seinen Firmensitz nach Miami – nun folgte der Umzug nach Südamerika. In einem der exklusivsten Viertel von Buenos Aires soll er eine Villa erworben und seine Kinder an einer örtlichen Schule angemeldet haben.
Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer soll aus Angst vor neuen Steuern und Atomkrieg geflohen sein
Die Wahl des Zufluchtsortes kommt nicht von ungefähr. Thiel unterhält laut "NYT" enge Verbindungen zu Argentiniens Präsident Javier Milei, der "Wokeness", staatliche Eingriffe, Steuern und hohe Ausgaben bekämpft – eine Haltung, die Thiels eigener Weltanschauung entspricht. Erstmals trafen sich die beiden 2024, seitdem folgten mehrere private Zusammenkünfte.
Peter Thiel ist Mitgründer von Paypal und des Software-Dienstleisters Palantir. Er unterstützte Trump laut "Raw Story" bereits im Wahlkampf 2016 mit Spenden in Höhe von 1,25 Millionen Dollar, pflegte auch während seiner zweiten Amtszeit im Weißen Haus enge Beziehungen zu dem Republikaner. Der 1967 in Deutschland geborene Peter Thiel besitzt seit 2011 auch die neuseeländische Staatsbürgerschaft, soll 2022 zudem den maltesischen Pass beantragt haben. Laut "New York Times" soll der Unternehmer zudem heimlich ein Grundstück in Uruguay erworben haben – Beobachter spekulieren über einen möglichen Bunker für den nuklearen Ernstfall. Thiel selbst hat sich bislang nicht zu dem Bericht geäußert.
Beobachter alarmiert wegen Peter Thiels Flucht aus den USA
Der Wegzug des Milliardärs sorgt unterdessen in den USA für Aufsehen, wie "Raw Story" berichtet. Die Autorin und ehemalige Ivy-League-Professorin Joyce Carol Oates bezeichnete es auf X (vormals Twitter) als "erschreckend", dass Thiel sich ausgerechnet in einem Land niederlasse, das bei einem Atomkrieg "kaum betroffen" wäre. Der Journalist Pedro Gonzalez interpretierte den Schritt als Zeichen dafür, wie pessimistisch Thiel die Zukunft der amerikanischen Rechten einschätze – und wie sehr US-Vizepräsident JD Vance als politisches Vehikel für Thiels Agenda versagt habe.
Auch Thiels Nähe zur KI-Branche befeuert Spekulationen. "Bekommen wir bald sehr schlechte Nachrichten über KI?", fragte ein Nutzer auf X. Dieser Beitrag erreichte über 2,1 Millionen Aufrufe.
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gom/news.de/stg
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