Wetter: Frühling in Sachsen-Anhalt war ungewöhnlich mild und sonnig

Sommerfeeling schon im Mai und mehr Regen trotz Trockenphasen: Warum das Frühjahr 2026 in Sachsen-Anhalt alles andere als gewöhnlich war, verrät die Bilanz des Wetterdienstes.

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Das Frühjahr 2026 ist in Sachsen-Anhalt deutlich milder und sonniger ausgefallen als im langjährigen Durchschnitt. Zugleich sorgten einzelne kräftige Regenfälle dafür, dass am Ende sogar etwas mehr Niederschlag gemessen wurde als üblich. Das geht aus der Frühjahrsbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.

Frühjahr deutlich wärmer als üblich

Nach vorläufigen Daten lag die Durchschnittstemperatur von März bis Mai bei 9,8 Grad Celsius. Das waren 1,7 Grad mehr als im Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Zum Ende des Monats Mai wurde es zeitweise bereits sommerlich warm.

Fast Rekordwert bei den Sonnenstunden

Besonders auffällig war die Sonnenscheindauer. Mit rund 704 Sonnenstunden schien die Sonne deutlich länger als im langjährigen Mittel von 468 Stunden. Nach Angaben des DWD näherte sich das Frühjahr damit dem Rekordwert aus dem vergangenen Jahr an (713 Stunden).

Kräftige Regenfälle prägen Niederschlagsbilanz

Regen fiel im Frühjahr insgesamt etwa 147 Liter pro Quadratmeter. Das liegt leicht über dem langjährigen Durchschnitt von 135 Litern. Verantwortlich dafür waren vor allem markante Niederschlagsereignisse Mitte April sowie in der ersten Maiwoche. Dazwischen dominierten längere trockene und sonnige Abschnitte.

Deutschlandweit eines der mildesten Frühjahre

Bundesweit war das Frühjahr nach Angaben des DWD eines der mildesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zudem fiel rund ein Drittel weniger Niederschlag als üblich, während die Sonnenscheindauer außergewöhnlich hoch ausfiel.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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