Ein Jahr nach Durchsuchungen: Millionenschaden: Anklage gegen mutmaßliche Finanzbetrüger
Sie sollen Tausende gutgläubige Anleger geprellt haben. Den Kunden wurde demnach ein sogenanntes Schneeballsystem zum Verhängnis.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs sowie des Betreibens unerlaubter Bankgeschäfte hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Anklage gegen fünf Hauptbeschuldigte erhoben. Die drei Männer und zwei Frauen sollen ein "Schneeballsystem" betrieben haben, bei dem sie mit dem Versprechen einer hohen Rendite gut 21 Millionen Euro von 16.751 Anlegern eingesammelt haben sollen, teilte die Anklagebehörde im Saarland mit. Zuvor hatte "Der Spiegel" berichtet.
Die fünf Beschuldigten sind demnach zwischen 43 und 77 Jahren alt und stammen aus dem Saarland, Hessen und aus Baden-Württemberg. Zu den Taten soll es zwischen Mai 2021 und Mai 2025 gekommen sein. Vier der fünf Beschuldigten befinden sich seit Mai 2025 in Untersuchungshaft.
Zu den Taten sollen Firmen und Konten im In- und Ausland genutzt worden sein. In dem Fall führt die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben Verfahren gegen mindestens 19 Beschuldigte. 2025 hatten mehr als 190 Beamte in sieben Bundesländern 25 Objekte durchsucht, darunter zwölf im Saarland.
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