Großer Datenklau: Polizei ermittelt nach Hackerangriff auf Unimed

Von der Cyberattacke waren bundesweit mehrere Kliniken betroffen. Die Polizei hält sich mit Angaben zum Schaden oder möglichen Geldforderungen zurück.

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Nach einer Cyberattacke auf den Krankenhausdienstleister Unimed im saarländischen Wadern mit Auswirkungen auf mehrere Kliniken bundesweit ermittelt die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter unberechtigt Zugriff auf Teile der IT-Infrastruktur des Unternehmens, wie die Landespolizeidirektion auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Ermittlungen zu Art und Umfang des Vorfalls würden vom Fachdezernat "Qualifizierte Cybercrime" beim Landeskriminalamt geführt. Zudem würden digitale Spuren gesichert und ausgewertet.

"Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben zu Tatverdächtigen, möglichen Geldforderungen oder zum konkreten Schadensumfang gemacht werden", teilte die Polizei weiter mit.

Daten Zehntausender Patienten gestohlen

Bei dem Hackerangriff waren Daten Zehntausender Patientinnen und Patienten gestohlen worden, die unter anderem an den Uni-Kliniken Köln, Freiburg, Ulm, Heidelberg, Homburg (Saarland) und Mainz in Behandlung sind.

Nach Angaben von Unimed waren ausschließlich Privatpatienten und Selbstzahler betroffen. Kurz nach der Attacke Mitte April sei der Abrechnungsservice wieder uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen.

Der externe Dienstleister rechnet nach Auskunft der Krankenhäuser für zahlreiche Kliniken in Deutschland Leistungen bei Patientinnen und Patienten mit privater oder wahlärztlicher Leistung ab.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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