Fleischverarbeitung: Berliner Fleischgroßhändler baut Werk in Ostprignitz-Ruppin

Das Unternehmen Hacilar in Berlin verarbeitet seit Jahrzehnten Fleisch und suchte mehr Platz. Nun beginnen in Ostprignitz-Ruppin die Arbeiten für ein neues Werk des Fleischgroßhändlers.

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Der Berliner Fleischgroßhändler Hacilar Helal baut mit einer Millionen-Investition einen neuen Fleischverarbeitungsbetrieb im Temnitzpark in Dabergotz (Ostprignitz-Ruppin). Zum Spatenstich am Nachmittag teilte das Brandenburger Wirtschaftsministerium mit, dass mit dem neuen Werk in dem Gewerbegebiet etwa 150 Arbeitsplätze entstehen sollen. Die Investitionssumme wurde mit rund 40 Millionen Euro angegeben. Der bisherige Unternehmensstandort in Berlin soll zudem erhalten bleiben. Zu den Kunden von Hacilar gehören unter anderem Dönerproduzenten.

Dem Spatenstich ging ein längerer Genehmigungsprozess voraus, wie es in der Mitteilung des Wirtschaftsministeriums hieß. Bereits 2020 sei das Grundstück an das Familienunternehmen verkauft worden. Der Zerlegebetrieb und Großhändler hat nach eigenen Angaben eine Verarbeitungskapazität von täglich rund 45 Tonnen Geflügelfleisch und 55 Tonnen Rind-, Kalb- und Lammfleisch.

Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) sagte laut Mitteilung: "Ich freue mich sehr über die neue Ansiedelung in Ostprignitz-Ruppin, denn das Land Brandenburg braucht Projekte wie dieses: Arbeitsplätze schaffend, regional verankert und mit Wachstumsperspektive." Der Amtsdirektor des Amtes Temnitz und Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Temnitz, Thomas Kresse, sprach von einem großen Wurf für die Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebiets und einer neuen Perspektive für die Region.

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