Heimisches Edelgemüse: Spargelsaison im Norden nach schwächerem Start in Ordnung

Wer in diesem Jahr noch keinen Spargel auf dem Teller hatte, kann noch zugreifen. Vor dem letzten Drittel der Saison sind die Anbauer im Norden überwiegend zufrieden.

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Gut drei Wochen vor dem Ende der Spargelsaison hat die Landwirtschaftskammer eine überwiegend positive Zwischenbilanz gezogen. Nach einem verhaltenen Auftakt habe sich das Geschäft gut entwickelt.

Die meisten Spargelanbauer im Land bewerten den Angaben zufolge die bisherige Saison insgesamt als zufriedenstellend. Spätere Anlagen befinden sich derzeit in ihrer Haupternte, während früh gestartete Flächen bereits geschont werden. Die Betriebe rechnen auch im letzten Saisondrittel mit ausreichenden Erntemengen und guter Qualität.

"Nach dem verhaltenen Saisonstart hat sich die Nachfrage im Verlauf des Mais spürbar stabilisiert. Besonders an Feiertagen und Wochenenden zeigte sich ein reges Interesse an regional erzeugtem Spargel", so der Anbauberater der Landwirtschaftskammer, Thomas Hanf. Die bisher vorwiegend stabilen Preise auf Vorjahresniveau ließen die Direktvermarkter in Schleswig-Holstein optimistisch auf die letzten Wochen schauen. Rund 90 Prozent des in Schleswig-Holstein erzeugten Spargels werden direkt vermarktet.

Negativ habe sich in diesem Jahr der frühe Ostertermin Anfang April ausgewirkt. Vor den Feiertagen hätten noch keine ausreichenden Erntemengen zur Verfügung standen. Damit habe im Vergleich zum Vorjahr ein wichtiger Verkaufsimpuls zum Saisonbeginn gefehlt. Die Mehrheit der Spargelanbauer in Schleswig-Holstein startete Mitte April in die Ernte.

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