Wärmflasche im Bett: Besser schlafen bei Hitze - mit diesem simplen Trick
Eine Wärmflasche im Bett trotz heißer Temperaturen? Klingt zunächst nach einer eher unsinnigen Idee, kann aber für deutliche Abkühlung in der Nacht sorgen. Wie das geht, erfahren Sie hier.
Erstellt von Felix Schneider - Uhr
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- Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 15 und 19 Grad
- Bei höheren Temperaturen kommt es häufiger zu Unterbrechungen des Schlafs
- Um besser zu schlafen, können Sie eine Wärmflasche verwenden
Mehr Abkühl-Tipps finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Man wälzt sich von der einen auf die andere Seite, zerrt immer wieder die Bettdecke vom schweißbedeckten Körper und dreht das Kopfkissen wieder und wieder auf die vermeintlich "kalte" Seite - und trotzdem will einfach nichts helfen. Die sommerlichen Temperaturen machen es aktuell vielen schwer, gut zu schlafen. Mit einer Wärmflasche lässt sich allerdings schnell Abhilfe schaffen.
Wie hilft die Wärmflasche gegen Hitze im Bett?
Damit Sie auch bei Hitze gut schlafen können, ist Abkühlung erforderlich. Doch den Ventilator die ganze Nacht laufen zu lassen, ist nicht besonders empfehlenswert - die Lautstärke und Zugluft können den Schlaf stören und Staub aufwirbeln. Zudem ist mit erhöhten Kosten aufgrund des Stromverbrauchs zu rechnen.
Eine Methode, die deutlich besser funktioniert: Befüllen Sie eine Wärmflasche mit kaltem Wasser oder stellen Sie die Flasche ein paar Stunden vor der Schlafenszeit in den Kühlschrank. Den selbstgemachten Kühlakku können Sie anschließend mit ins Bett nehmen, um sich angenehm kühl zu halten. Obacht: Im Kühlfach kann es dazu kommen, dass das Wasser gefriert und sich in der Flasche ausdehnt. Dabei kann es zu Schäden an den Gummiwänden kommen. Wer die Flasche dann erneut mit heißem Wasser befüllt, riskiert Verbrennungen.
Bei welcher Temperatur Sie optimal schlafen können
Schlafpsychologin Michelle Drerup,Leiterin für Aufklärung und verhaltensorientierte Schlafmedizin am Zentrum für Schlafstörungen, erklärt: Die perfekte Schlaftemperatur liegt zwischen 15 bis etwa 19 Grad. Dabei sollte man vom Schlafzimmer wie von einer Höhle denken: "Es sollte kühl, dunkel und still genug sein, um ihren Schlaf zu verbessern", so die Schlafforscherin.
Wird das Schlafzimmer zu heiß oder kalt, kommt es häufiger zu Wachphasen, erklärt sie. Studien belegen, dass es bei unangenehm warmen oder kühlen Temperaturen zu einer Reduzierung der REM-Phase kommt - also genau die Phase, die unser Körper braucht, um sich richtig zu erholen. Besonders Hitze sei ein großer Störfaktor für den Schlaf, erläutert Drerup.
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sfx/ife/news.de
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