Stefan Mross: Schlagerstar bricht sein Schweigen - so geht er mit der Trennung um
Für Schlagerfans war die Ankündigung ein Schock: Die ARD stellt die beliebte Volksmusik-Sendung "Immer wieder sonntags" ein. Nach der unerwarteten Trennung bricht nun Moderator Stefan Mross sein Schweigen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Stefan Mross bricht Schweigen nach Trennung
- Schlagerstar spricht über TV-Aus von "Immer wieder sonntags"
- Mross gesteht: Er darf sich zum TV-Aus nicht äußern
Nach dem Aus für seine Schlagersendung "Immer wieder sonntags" hat sich Moderator Stefan Mross erstmals zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärte der Schlagerstar: "Ich wollte mich dazu ja nicht äußern, und ich darf es auch nicht".
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Stefan Mross bricht Schweigen nach Trennung
Was er jedoch sagen kann, ist: "Ich hatte wirklich eine tolle Zeit, und wir haben jetzt noch 13 Sendungen vor uns. Da ist die Vorfreude auf die Saison größer. Es werden Millionen Leute begeistert sein, und wir werden eine saugeile Staffel hinlegen wie jedes Jahr. Die Sendung hat ja Erfolg." Die ARD hatte im März angekündigt, die seit rund 30 Jahren laufende Show nach diesem Jahr absetzen zu wollen und begründete das TV-Aus mit Sparmaßnahmen.
Schock für Schlagerfans - ARD streicht "Immer wieder sonntags" aus dem TV-Programm
Das Geld solle einerseits eingespart und andererseits in die Entwicklung neuer digitaler Unterhaltungsformate investiert werden. Zudem wollen sich ARD und SWR auf ein jüngeres und neueres Publikum fokussieren. Die Live-Ausgaben von "Immer wieder sonntags" sind in diesem Jahr als rund zweistündige Sendungen geplant. Die erste läuft am 31. Mai im TV, die letzte am 6. September. Es wird dem Vernehmen nach kein Nachfolgeformat geben.
TV-Aus für "Immer wieder sonntags" trotz "des großen Erfolgs"
SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler bezeichnete die Entscheidung in einer Mitteilung als "schmerzhaft". Sie sei sorgfältig abgewogen worden und sei dem Sender "angesichts des großen Erfolgs" nicht leicht gefallen. "Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns aber keine andere Wahl."
Stefan Mross findet ehrliche Worte zum "Immer wieder sonntags"-Ende
"Es ist ja nicht so, dass ich nächste Woche von heute auf morgen meine Sendung verloren habe, sondern wir müssen weiterdenken und positiv dabeibleiben", so Stefan Mross in dem Zeitungsinterview. Auf Rückfrage der "SZ", ob es Gespräche mit der ARD über Nachfolgeprojekte gibt, antwortete er: "Da möchte ich nicht drüber reden momentan. Ich bin kein Mensch, der sagt: Ich bin jetzt traurig. Es wird die erste Sendung geben am 31. Mai, da möchte ich etwas sagen."
Stefan Mross moderiert die Sendung seit 2005. Im vergangenen Jahr schauten die zwölf Live-Ausgaben im Ersten im Schnitt 1,26 Millionen Menschen, die Sendung erreichte einen durchschnittlichen Marktanteil von rund 17 Prozent.
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fka/news.de/dpa