IT-Sicherheit: UNIX und Windows gefährdet - Update für IT-Sicherheitshinweis zu QEMU (Risiko: niedrig)
Für QEMU wurde ein Update für den IT-Sicherheitshinweis zu einer bekannten Schwachstelle veröffentlicht. Welche Produkte von der Sicherheitslücke betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 27.04.2026 ein Update zu einer am 24.07.2025 bekanntgewordenen Sicherheitslücke für QEMU herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind die Betriebssysteme UNIX und Windows sowie die Produkte Debian Linux, Oracle Linux, SUSE openSUSE und Open Source QEMU.
Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-50241 (Stand: 28.04.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt.
Sicherheitshinweis für QEMU - Risiko: niedrig
Risikostufe: 3 (niedrig)
CVSS Base Score: 4,2
CVSS Temporal Score: 3,9
Remoteangriff: Ja
Zur Einschätzung des Schweregrads von Sicherheitsanfälligkeiten in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Kriterien miteinander zu vergleichen, um eine darauf aufbauende Prioritätenliste zur Einleitung von Gegenmaßnahmen zu erstellen. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Der Schweregrad der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 4,2 als "niedrig" eingestuft.
QEMU Bug: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Manipulation von Dateien
QEMU ist eine freie Virtualisierungssoftware, die die gesamte Hardware eines Computers emuliert.
Ein Angreifer aus einem angrenzenden Netzwerk kann mehrere Schwachstellen in QEMU ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.
Die Verwundbarkeit wird mit den eindeutigen CVE-Identifikationsnummern (Common Vulnerabilities and Exposures) CVE-2025-54566 und CVE-2025-54567 gehandelt.
Von der QEMU-Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick
Betriebssysteme
UNIX, Windows
Produkte
Debian Linux (cpe:/o:debian:debian_linux)
Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux)
SUSE openSUSE (cpe:/o:suse:opensuse)
Open Source QEMU <=10.0.3 (cpe:/a:qemu:qemu)
Open Source QEMU <=10.0.3 (cpe:/a:qemu:qemu)
Allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit IT-Schwachstellen
- Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah.
- Konsultieren Sie zu Informationszwecken die im nächsten Abschnitt aufgeführten Quellen. Häufig enthalten diese weiterführende Informationen zur aktuellsten Version der betreffenden Software sowie zur Verfügbarkeit von Sicherheitspatches oder Hinweise zu Workarounds.
- Wenden Sie sich bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten an Ihren zuständigen Administrator. IT-Sicherheitsverantwortliche sollten die genannten Quellen regelmäßig daraufhin prüfen, ob ein neues Sicherheitsupdate zur Verfügung steht.
Hersteller-Informationen zu Updates, Patches und Workarounds
An dieser Stelle befinden sich weiterführende Links mit Informationen über Bug-Reports, Security-Fixes und Workarounds.
Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-50241 vom 2026-04-28 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-50241.html
Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-50239 vom 2026-04-27 (27.04.2026)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2026-50239.html
Debian Security Advisory DSA-5983 vom 2025-08-22 (24.08.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.debian.org/debian-security-announce/2025/msg00147.html
openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2025:15437-1 vom 2025-08-14 (14.08.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://lists.opensuse.org/archives/list/security-announce@lists.opensuse.org/thread/CT5BH2FZHPZ7NQVHIYVDV2WFCBP2JADP/
NIST Vulnerability Database vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-54567
NIST Vulnerability Database vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://nvd.nist.gov/vuln/detail/CVE-2025-54566
Red Hat Bugtracker vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2383340
Red Hat Bugtracker vom 2025-07-24 (24.07.2025)
Weitere Informationen finden Sie unter: https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2383338
Versionshistorie dieses Sicherheitshinweises
Dies ist die 4. Version des vorliegenden IT-Sicherheitshinweises für QEMU. Bei Bekanntgabe weiterer Updates wird dieser Text aktualisiert. Die vorgenommenen Änderungen können Sie anhand der folgenden Versionshistorie nachvollziehen.
24.07.2025 - Initiale Fassung
14.08.2025 - Neue Updates von openSUSE aufgenommen
24.08.2025 - Neue Updates von Debian aufgenommen
27.04.2026 - Neue Updates von Oracle Linux aufgenommen
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller BSI-Daten generiert und wird je nach Warnlage datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter hinweis@news.de entgegen. +++
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