Fußball-WM: Pascal Groß über das Vertrauen in Bundestrainer Nagelsmann

Die Kehrtwende des Bundestrainers in der Torwartfrage hat Diskussionen ausgelöst. Hat das Vertrauen Nationalspielern in den Coach gelitten? Pascal Groß äußert sich dazu.

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Der Spielball und die Maskottchen zur Fußball-WM 2026. (Foto) Suche
Der Spielball und die Maskottchen zur Fußball-WM 2026. Bild: Adobe Stock / Freer

Fußball-Nationalspieler Pacal Groß sieht das Vertrauen in Julian Nagelsmann nach dessen Kehrtwende in der Torwartfrage nicht als beschädigt an. "Ich kann nur für mich sprechen. Für mich hat die Glaubwürdigkeit von Julian Nagelsmann absolut nicht gelitten", sagte der 34 Jahre alte Mittelfeldspieler von Brighton & Hove Albion in einem Interview dem "Kicker": "Der Sport, speziell der Fußball, ist ein Tagesgeschäft, das immer auch mal schwere Entscheidungen erfordert."

Auf Ausnahmespieler möglichst nicht verzichten

Groß, der Anfang des Jahres von Borussia Dortmund in die Premier League nach England gewechselt war, erinnerte auch an die Rückkehr von Neuers 2014er Weltmeister-Kollege Toni Kroos 2024 zur EM in Deutschland. Die DFB-Elf war damals im Viertelfinale tragisch gegen den späteren Titelträger Spanien ausgeschieden. Kroos' Comeback sei "im Nachhinein ein Glücksfall für Deutschland und für uns als Mannschaft" gewesen, betonte Groß: "Es gibt eben Ausnahmespieler, auf die man möglichst nicht verzichten sollte."

Nagelsmann setzt bei der WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada auf Manuel Neuer im Tor. Der 40 Jahre alte Bayern-Keeper hatte nach dem Viertelfinal-Aus im eigenen Land seinen Rücktritt erklärt. Nachdem dann aber die eigentliche neue Nummer Eins, Marc-André ter Stegen, lange verletzt ausgefallen war, stieg Hoffenheims Oliver Baumann zum Stammkeeper in der WM-Qualifikation auf. Der 35-Jährige muss seinen Platz nun aber - so der Plan - bei der WM an Neuer abgegeben.

"Wir können mit den Großen mithalten"

Zu den Chancen der deutschen Mannschaft bei der WM sagte Groß: "Wir können mit den Großen mithalten. Natürlich brauchen wir dazu eine defensive Stabilität, besonders in der K.-o.-Phase muss man auch mal in der Lage sein, zu null zu spielen." Es hänge immer an Kleinigkeiten, "alles ist möglich. Das gilt für viele Nationen bei dieser WM".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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