Fußball-WM: Die WM-Gruppe C: Wie stark ist der Rekordweltmeister?

Drama, Außenseiter, WM-Helden: Schottlands Fans träumen, Haiti will überraschen – und Brasilien sucht den alten Glanz. Wer setzt sich durch?

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Rekordweltmeister Brasilien, Afrikameister Marokko, dazu die leidenschaftlichen Schotten und Underdog Haiti - diese Gruppe verspricht eine spannende Mischung. Auf dem Papier dürften die Brasilianer die Favoriten sein, doch Marokko sorgte schon vor vier Jahren als WM-Vierter in Katar für Furore. Das direkte Duell am ersten Spieltag könnte bereits richtungsweisend sein.

Brasilien: Vor 24 Jahren hat die Seleção ihren bislang letzten WM-Titel geholt. Seitdem scheiterte sie viermal im Viertelfinale und 2014 beim Heim-Turnier im Halbfinale - mit dem krachenden 1:7 gegen Deutschland. Trainer Carlo Ancelotti soll die lange Leidenszeit nun beenden. Große Hoffnungen ruhen auf den Offensivstars Vinícius Júnior (Real Madrid) und Raphinha (Barcelona). Die holprige WM-Qualifikation hat aber gezeigt: Brasilien gehört nicht zu den Topfavoriten.

Marokko: Das Team des neuen Trainers Mohamed Ouahbi reist als Afrika-Champion an - nachdem den Senegalesen der Titel lange nach dem Skandal-Finale im Januar noch aberkannt wurde. Der Ex-Dortmunder Achraf Hakimi als Kapitän und Reals Offensiv-Ass Brahim Díaz sind zwei Säulen im Team. Mit den Marokkanern dürfte zu rechnen sein. 2022 in Katar erreichten sie das Halbfinale und sorgten damit für das beste Ergebnis in Afrikas WM-Historie.

Haiti: Der Karibikstaat ist zum zweiten Mal nach 1974 bei einer WM dabei. Damals gab es in der Gruppenphase drei Niederlagen gegen Italien, Polen und Argentinien. Auch diesmal ist ein Weiterkommen unwahrscheinlich. In der FIFA-Weltrangliste liegt Haiti auf Platz 83 - und von den Turnierteilnehmern lediglich Neuseeland als 85. noch dahinter. Große Hoffnungen ruhen auf Stürmer Duckens Nazon, der in bislang 76 Länderspielen 44 Tore erzielt hat.

Schottland: Zum neunten Mal sind die "Bravehearts" bei einer WM dabei. Der neue Modus könnte ihnen dabei helfen, erstmals über die Gruppenphase hinauszukommen. Schon die Qualifikation war dramatisch: Im entscheidenden Spiel gegen Dänemark gelang dem Team um Mittelfeld-Star Scott McTominay (SSC Neapel) ein 4:2 inklusive zweier Tore in der Nachspielzeit, eines davon von der Mittellinie. Ob Schottlands Fans wieder für Gänsehaut-Stimmung sorgen?

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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