Tourismus News: E-Scooter für Jugendliche auf griechischen Straßen vor dem Aus

Rollerfahren wie im Videospiel? Griechenlands Regierung will Minderjährigen E-Scooter auf Straßen verbieten – nach immer mehr Unfällen und vollen Notaufnahmen.

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Die griechische Regierung will Minderjährigen künftig die Nutzung von E-Scootern auf Straßen verbieten. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde in Kürze ins Parlament eingebracht, kündigte der stellvertretende Verkehrsminister Konstantinos Kyranakis am Mittwoch im Parlament in Athen an.

"Wie ein Videospiel"

Viele Minderjährige betrachteten das Fahren mit E-Scootern "wie ein Videospiel", sagte der Minister. Da es Gesellschaft, Familien und Staat bislang nicht gelungen sei, Jugendliche ausreichend zu sensibilisieren, müsse nun gehandelt werden, fügte er hinzu. Zugleich kündigte der Minister schärfere Kontrollen gegen den Verkauf von Elektrorollern an, die schneller als die gesetzlich erlaubten 25 Kilometer pro Stunde fahren können. Der Verkauf solcher Fahrzeuge sei illegal und werde künftig strenger verfolgt, sagte er. Die Debatte wurde im Parlamentsfernsehen übertragen.

Die Zahl der verletzten E-Scooter-Fahrer, vor allem unter Jugendlichen, sei zuletzt rasant gestiegen, hieß es aus den Notaufnahmen griechischer Krankenhäuser. "Diese Roller sind eine Plage", sagte ein Arzt im griechischen Rundfunk. Die Zahl der Einlieferungen - auch von Touristen - nehme rapide zu, fügte er hinzu.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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