Proteste: Klimabündnis kritisiert "rückwärtsgewandte Energiepolitik"
Tausende demonstrieren in Hamm und in benachbarten Werne gegen neue Gaskraftwerke. Zum Abschluss wollen Klimaaktivisten auf einer Halde ein Windrad aus Menschen bilden.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mehrere tausend Menschen werden am Samstag (12.00 Uhr) in Hamm zu einer großen Demo gegen den Bau neuer Gaskraftwerke erwartet. Ein Klimabündnis aus Fridays for Future, Greenpeace, BUND und Campact hat zu der Kundgebung ins Ruhrgebiet unter dem Motto "Zukunft statt Gas - Energiewende verteidigen" aufgerufen.
Der Protest richtet sich laut Aufruf gegen die Pläne der Bundesregierung, neue Gaskraftwerke zu bauen. Diese sollen laut Gesetzentwurf im Zuge des schrittweisen Kohleausstiegs bis 2038 die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten. Für die Klimaaktivisten und Umweltorganisationen ist dies ein Ausdruck einer "rückwärtsgewandten Energiepolitik", Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bremse damit die Energiewende aus, heißt es in den Protestaufrufen.
Um ein deutliches Zeichen gegen die Pläne zu setzen, wollen die Klimaschützer vom Gersteinwerk, einem mit Erdgas betriebenen Kraftwerk in Werne direkt an der Stadtgrenze zu Hamm, zu einer Halde in Hamm selbst ziehen und dort ein riesiges Windrad aus Menschen bilden.
Seit mehreren Tagen findet nahe des Gersteinswerks im Lippepark von Hamm ein großes Klimacamp mit mehr als tausend Teilnehmern statt. Am Freitag war es in ganz NRW zu verschiedenen Aktionen gekommen. In Mülheim, Gelsenkirchen und Hamm hatten Aktivisten mehrere Firmengelände und Schienen besetzt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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