Claude Lemieux ist tot: Donald Trump emotional wie nie nach Suizid-Drama
Als Eishockey-Profi schrieb Claude Lemieux Sport-Geschichte - nun ist der gebürtige Kanadier mit 60 Jahren gestorben. US-Präsident Donald Trump trauert ungewohnt emotional um eine "wahre Legende" und einen seiner Unterstützer.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump in tiefer Trauer um Eishockey-Star Claude Lemieux
- Kanadischer Eishockey-Profi mit 60 Jahren durch Suizid gestorben
- US-Präsident ungewohnt emotional nach tragischem Todesfall
Seinen Account bei "Truth Social" nutzt Donald Trump bekanntlich mit Vorliebe dafür, Gift und Galle gegen seine politischen Gegner zu spucken und seine vermeintlichen Widersacher mit verbalen Angriffen unter die Gürtellinie zu beleidigen. Am 29. Mai 2026 schlug der US-Präsident jedoch ungewohnt emotionale und tief betroffene Töne an - der Anlass ist ein prominenter Todesfall, der aktuell die Sportwelt erschüttert.
Claude Lemieux ist tot: Kanadische Eishockey-Legende nimmt sich mit 60 Jahren das Leben
Kurz bevor Donald Trump seinen Trauer-Post absetzte, machte die Meldung von Tod des Eishockey-Stars Claude Lemieux die Runde. Mit dem gebürtig aus dem kanadischen Quebec stammenden Ex-Profi ist einer der erfolgreichsten Playoff-Spieler in der Geschichte der NHL im Alter von nur 60 Jahren verstorben. Laut Behördenangaben hat sich der ehemalige Profi in Florida das Leben genommen.
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Donald Trump in tiefer Trauer um Unterstützer Claude Lemieux nach Suizid
Der Todesfall aus der Sportwelt traf Donald Trump offenbar bis ins Mark: Auf "Truth Social" nannte der US-Präsident den Verstorbenen eine "wahre Legende des Spiels und einen der härtesten Wettkämpfer, den das Hockey je gesehen hat". Der Verstorbene sei ein Freund der Familie und "ein riesiger Trump-Unterstützer" gewesen. "The Don" richtete sein Beileid direkt an Claude Lemieux' Sohn Brendan, Ehefrau Deborah und die gesamte Familie.
Die Anteilnahme nach Lemieux' Tod reicht bis in höchste Kreise. NHL-Commissioner Gary Bettman bezeichnete den Verstorbenen als "einen der besten Profis in wichtigen Spielen in der Geschichte des Eishockeys". Geoff Molson, der Präsident des Eishockey-Teams Montreal Canadiens, sprach von einem "dunklen Tag für die Canadiens-Familie und die gesamte Hockey-Gemeinde". Claude Lemieux sei ein "unerbittlicher, mutiger und zäher Spieler" gewesen, der das Team zu höchsten Ehren geführt habe.
Trauer um Claude Lemieux: Diese Eishockey-Erfolge bleiben unvergessen
Claude Lemieux, der neben der kanadischen seit 2009 auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, holte während seiner Eishockey-Karriere viermal den prestigeträchtigen Stanley Cup. Diesen Triumph feierte er mit drei unterschiedlichen Mannschaften: den Montreal Canadiens, den New Jersey Devils und den Colorado Avalanche. Claude Lemieux hinterlässt seine Ehefrau Deborah sowie vier Kinder. Sein Sohn Brendan schlug ebenfalls eine Profikarriere in der NHL ein und spielte für fünf verschiedene Teams.
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Lemieux prägte die NHL über mehr als zwei Jahrzehnte mit seiner kompromisslosen Spielweise. Seinen ersten Stanley Cup gewann er 1986 als Neuling bei den Montreal Canadiens, wobei er mit zehn Treffern in den Playoffs maßgeblich zum Titelgewinn beitrug. Der Durchbruch zum Superstar gelang ihm 1995 bei den New Jersey Devils. Mit 13 Toren in 20 Playoff-Partien führte er die Torschützenliste an und erhielt die Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Endrunde. Nur ein Jahr später holte er mit den Colorado Avalanche erneut die Meisterschaft – ein seltenes Kunststück in der Ligageschichte.
Im Jahr 2000 kehrte Lemieux nach New Jersey zurück und sicherte sich seinen vierten Titel. Insgesamt erzielte er 80 Tore in 234 Playoff-Spielen, was ihn zu einem der gefährlichsten Angreifer der Postseason machte.
Eishockey-Star Claude Lemieux frenetisch gefeiert - wenige Tage später war er tot
Erst am 25. Mai hatte Claude Lemieux seinen letzten öffentlichen Auftritt absolviert. Im Bell Centre in Montreal trug er die zeremonielle Fackel aufs Eis, bevor das dritte Spiel der Eastern Conference Finals zwischen den Canadiens und den Carolina Hurricanes begann. Die Zuschauer in der Arena empfingen den früheren Publikumsliebling mit lautem Jubel. Für die Fans der Canadiens bleibt Lemieux unvergessen – schließlich hatte er 1986 maßgeblich zum Stanley-Cup-Triumph des Teams beigetragen. Dieser Moment, der damals als Ehrung einer Klublegende gedacht war, hat nun eine tragische Bedeutung erhalten. Nur vier Tage später erreichte die Nachricht von seinem Tod die Eishockey-Welt.
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loc/news.de/dpa/stg
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