Donald Trump: US-Präsident öffentlich abserviert - jetzt droht ihm ein Debakel

Es deutet sich ein Trump-Debakel an. Immer mehr Künstler werfen den Veranstaltern des "Freedom 250" Festivals vor, sie nie über die Trump-Nähe der Veranstaltung informiert zu haben - und lassen den US-Präsidenten nun sitzen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sieht sich mit einem musikalischen Exodus konfrontiert. (Foto) Suche
Donald Trump sieht sich mit einem musikalischen Exodus konfrontiert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump öffentlich sitzengelassen von Musiker
  • Hip-Hop-Star will nicht für "The Don" singen
  • Trump-Festival von Absagen überschattet

Das geplante "Freedom 250" Festival zur Feier des 250. Geburtstags der USA gerät zunehmend unter Druck. Mehrere Künstler ziehen sich von der mehrtägigen Veranstaltung in Washington D.C. zurück, nachdem bekannt wurde, wie eng Donald Trump mit dem Event verknüpft ist.

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Donald Trump öffentlich sitzengelassen von Musiker

Der Musiker Morris Day aus Minneapolis sorgte für die erste öffentliche Kontroverse um das Festival. Obwohl sein Name prominent in den Werbematerialien für die mehrtägige Veranstaltung auf der National Mall erschien, wies er jede Verbindung zu dem Event zurück. In einer Stellungnahme bei Instagram erklärte Day:

  • "Im Gegensatz zu Gerüchten: Morris Day & The Time werden nicht bei der Great American State Fair auftreten."
  • Ob zwischen ihm und den Veranstaltern jemals ein offizieller Vertrag zustande gekommen war, bleibt unklar.

Seine öffentliche Distanzierung markierte den Beginn einer Serie von Künstler-Absagen.

Donald Trump abserviert - Hip-Hop-Star will nicht für "The Don" singen

Der Hip-Hop-Star Young MC, bekannt für seinen Hit "Bust a Move", machte seinen Rückzug mit einer deutlichen Erklärung bei Instagram öffentlich. Er habe seine Agenten angewiesen, dass er bei dem Freedom 250 Event nicht auftreten werde, teilte der Rapper mit.

Die Künstler seien niemals über eine politische Verbindung der Veranstaltung in Kenntnis gesetzt worden, kritisierte Young MC scharf. Obwohl die Veranstalter das Festival als überparteilich darstellen würden, bezeichne das Magazin "Spin" es als "Trump-unterstützt".

Der Musiker äußerte den Wunsch, in naher Zukunft in Washington D.C. aufzutreten - allerdings bei einer Veranstaltung, die nicht derart politisch aufgeladen sei. Seine Absage folgte unmittelbar auf Morris Days öffentliche Distanzierung vom Event.

Trump-Festival von Absagen überschattet

Das Festival hatte ursprünglich ein Line-up mit Künstlern aus den 1980er- und 1990er-Jahren präsentiert. Neben Morris Day und Young MC waren unter anderem Martina McBride, The Commodores und Milli Vanilli für die Veranstaltung angekündigt worden. Mittlerweile haben alle abgesagt. Martina McBride erklärte zuletzt:

  • "Mir wurde die Gelegenheit geboten, bei einer überparteilichen Veranstaltung aufzutreten, doch das stellte sich als irreführend heraus. Ich habe viele Fragen gestellt und mir wurde versichert, dass es sich um eine überparteiliche Veranstaltung handele. Gestern änderte sich die Lage, und was uns gesagt wurde, entspricht in Wirklichkeit nicht dem, was tatsächlich geschieht."

Die Künstler Vanilla Ice und Flo Rida sollen nach aktuellen Plänen noch auftreten, dazu ist Sänger Bret Michaels angekündigt. Die mehrtägige Veranstaltung soll auf der National Mall in Washington D.C. stattfinden.

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