Donald Trump: Nach eklatanter Fehlentscheidung - TV-Moderator sagt nächsten Trump-Rauswurf voraus
Als Pete Hegseth die Entsendung von US-Truppen nach Polen absagte, musste Donald Trump ihm erst einmal erklären, dass Polen nicht das Land sei, auf das er wütend ist. Jimmy Kimmel zieht daraus seine Konsequenzen und setzt Hegseth auf die Trump-Abschussliste.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump mit Wut-Anruf bei Pete Hegseth
- Pete Hegseth: Kostet ihn sein Fehler den Posten bei Trump?
- Donald Trump und Pete Hegseth "in ständiger Kommunikation"
- Donald Trumps Treuebekundungen sind offenbar nicht viel wert
Jimmy Kimmel prognostiziert bereits den nächsten Abgang aus Donald Trumps Kabinett. In seiner TV-Show bezeichnete der Late-Night-Moderator Verteidigungsminister Pete Hegseth als "demnächst ehemaligen Minister", nachdem dieser einen gravierenden außenpolitischen Schnitzer begangen hatte.
Zur Erinnerung: Der ehemalige Fox-News-Moderator hatte unerwartet die bereits geplante Stationierung von Tausenden amerikanischen Soldaten in Polen abgesagt - eine Entscheidung, die bei seinem Chef für erheblichen Unmut sorgte.
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Donald Trump mit Wut-Anruf bei Pete Hegseth
Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" konfrontierte Trump seinen Verteidigungsminister daraufhin in einem Telefonat. Der Präsident machte Hegseths Anordnung kurzerhand rückgängig und kündigte über seinen Truth-Social-Account an, sogar 5.000 Soldaten nach Polen zu entsenden.
Wie Kimmel in seiner Show erläuterte, musste der US-Präsident seinem Minister in dem aufgebrachten Telefonat grundlegende geopolitische Zusammenhänge erklären. "Quellen sagen, dass er nach der Ankündigung, die Truppen abzuziehen, einen wütenden Anruf von Trump bekam, der ihm erklären musste, dass Polen nicht das Land war, auf das er sauer ist", so der Comedian.
Pete Hegseth: Kostet ihn sein Fehler den Posten bei Trump?
Der Late-Night-Host zog daraus einen amüsanten Schluss:
- "Wir alle machen Fehler, aber nur Pete Hegseth kann einen Fehler vom Kaliber 'Donald Trump weiß mehr über Polen als ich' machen."
Ein Fehler, der Hegseth das Amt kosten kann? Darüber lässt sich aktuell nur spekulieren.
Donald Trump und Pete Hegseth "in ständiger Kommunikation"
Trotz der offenkundigen Spannungen versichert die Trump-Regierung, dass die Beziehung zwischen Präsident und Verteidigungsminister intakt sei. Sprecherin Anna Kelly erklärte gegenüber dem "Wall Street Journal", Trump wisse die Leistungen seines Ministers zu schätzen.
Auch Pentagon-Sprecher Sean Parnell bemühte sich um Schadensbegrenzung. Er beteuerte, Donald Trump und Pete Hegseth stünden "in ständiger Kommunikation" miteinander. Beide agierten "im Gleichschritt", wenn es um die amerikanische Truppenpräsenz in Europa gehe.
Donald Trumps Treuebekundungen sind offenbar nicht viel wert
Beobachter verweisen jedoch auf ein bedenkliches Muster aus der jüngeren Vergangenheit. Die Trump-Administration gab ähnlich beruhigende Erklärungen ab, bevor sie im März Heimatschutzministerin Kristi Noem und im April Justizministerin Pam Bondi entließ. Die öffentlichen Treuebekundungen erwiesen sich in beiden Fällen als trügerisch.
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rut/news.de/stg
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