Donald Trump: US-Präsident völlig von der Rolle - Pöbel-Attacke geht nach hinten los
Donald Trump hat sich erneut zu einer Pöbel-Attacke hinreißen lassen. Der US-Präsident eskalierte bei Truth Social und wetterte gegen Moderator Jonathan Karl. Doch mit seinem Wutausbruch hat sich Trump dieses Mal ein Eigentor geschossen.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump eskaliert bei Truth Social wegen Enthüllungsbuch
- US-Präsident pöbelt gegen "drittklassigen Nachrichtensprecher"
- Trump im Angriffsmodus - US-Präsident verunglimpft Jonathan Karl
Man kann nur ungläubig den Kopf schütteln, wenn Donald Trump sich bei dem von ihm mitbegründeten sozialen Netzwerk Truth Social mal wieder zu einem absurden Wutausbruch hat hinreißen lassen. Am Samstag (4. April) nahm der US-Präsident völlig unerwartet Jonathan Karl, einen Nachrichtensprecher von ABC News, ins Visier.
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Donald Trump eskaliert bei Truth Social wegen Enthüllungsbuch
Der Grund: Karl hat ein weiteres Buch über Donald Trump geschrieben. "Retribution: Donald Trump and the Campaign That Changed America" stellt einen Hinter-den-Kulissen-Bericht über Donald Trumps Comeback, die US-Wahl 2024 sowie den Beginn von Trumps zweiter Präsidentschaft dar. Doch was der Journalist niedergeschrieben hat, scheint dem US-Präsidenten ganz und gar nicht zu gefallen.
US-Präsident pöbelt gegen "drittklassigen Nachrichtensprecher"
Bei Truth Social pöbelt er: "Der drittklassige 'Nachrichtensprecher' Jonathan Karl von ABC Fake News, dem schlechtesten und korruptesten Sender der Branche, hat ein weiteres erfundenes Buch über mich geschrieben, in dem seine Geschichten und seine 'Berichterstattung' keinerlei Bezug zur Wahrheit haben. (...) Reine Zeitverschwendung – Erfundene Zitate. Kauft das Buch nicht!"
Donald Trump entsetzt mit absurdem Wutausbruch
Der Zeitpunkt von Donald Trumps Wutausbruch verwundert allerdings. Denn das Buch von Jonathan Karl erschien bereits im Oktober 2025. Warum es also erst jetzt aus dem US-Präsidenten herausplatzte, bleibt unklar. In den sozialen Netzwerken sorgte die Tirade größtenteils für Erheiterung, aber auch für Sprachlosigkeit:
- "Während Trump sich auf das Buch eines Reporters fixiert, führt sein 'Krieg der Wahl' im Iran dazu, dass Brücken einstürzen und die Benzinpreise steigen."
- "Es war nicht vorgesehen, dass die Öffentlichkeit so viel Kontakt zu einem Präsidenten hat. Zumal zu einem, der völlig senil geworden ist. Vieles von dem, was er sagt, hat für niemanden irgendeinen Wert."
- "Donalds Wortschatz ist ein einziger endloser Satz voller Adjektive. Schlimmer als ein Fünfjähriger, der einen Buchbericht vorliest."
Donald Trump schießt sich Eigentor mit Wutausbruch
Einige andere Nutzer vermuten, dass sich der US-Präsident mit seinem Wutausbruch ein Eigentor geschossen und das genaue Gegenteil von dem erreicht hat, was er eigentlich erreichen wollte. "Je mehr Trump diese Bücher kritisiert, desto mehr explodieren die Verkaufszahlen", ist sich ein X-Nutzer sicher. "Tja, jetzt will ich es lesen! Eine bessere Werbung hätte ich mir nicht wünschen können!", witzelte ein anderer.
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fka/news.de
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