Tradition: Jubel und Hufschlag – 33 Wildpferd-Hengste gefangen
Jedes Jahr lockt ein Spektakel in Dülmen Tausende Pferdefans ins Münsterland. Doch warum werden dort junge Hengste gefangen und versteigert?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Huf-Gedonner und Gewieher bestimmen im Mehrfelder Bruch im Münsterland traditionell das letzte Mai-Wochenende: Beim Wildpferdefang in dem Naturschutzgebiet sind in diesem Jahr 33 männliche Fohlen eingefangen worden. Die traditionelle Trennung von der Herde wurde von den geübten Fängerinnen und Fängern in blauen Hemden und roten Halstüchern übernommen und von rund 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Arena bejubelt.
Das Spektakel für Pferdefans zieht jedes Jahr Tausende Menschen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in das Naturschutzgebiet bei Dülmen. Die jungen Hengste werden dort regelmäßig von der Herde getrennt, um Rangkämpfe und eine Überpopulation der rund 400 Tiere zu verhindern. Die Pferde werden im Anschluss versteigert. Besitzer Carl-Philipp Prinz von Croÿ finanziert nach Veranstalterangaben so auch den Erhalt der Herde, die demnach weitgehend ohne menschliche Eingriffe in freier Wildbahn lebt.
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