Sturmböen und Hagel möglich: Wetterdienst warnt vor Unwetter mit Gewitter und Starkregen

Erste heftige Gewitter, Starkregen und Hagel ziehen über den Westen Deutschlands. Was der Wetterdienst für die kommenden Stunden erwartet – und welche Regionen besonders betroffen sind.

Erstellt von - Uhr

Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Tryfonov

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens vor schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel. Eine entsprechende amtliche Unwetterwarnung (Stufe 3 von 4) gab der Wetterdienst am frühen Abend für Gebiete im Südwesten Niedersachsen und im Norden Nordrhein-Westfalens heraus.

In NRW gelten Unwetterwarnungen unter anderem für Teile des Münsterlandes, die Städte Münster, Dortmund, Hamm sowie für Teile Ostwestfalens mit Bielefeld, Minden und Herford. (Stand: 19.00 Uhr). Es bestehe große Gefahr durch Blitzschlag, Hagel, verbreitet umstürzende Bäume, herabfallende Äste, sowie rasche Überflutungen von Straßen und Kellern.

Für Niedersachsen gilt eine Unwetterwarnung im Landkreis Osnabrück. Andere Warnungen etwas für die Grafschaft Bentheim und das südliche Emsland wurden zwischenzeitlich wieder aufgehoben.

Welche Gefahren drohen

Nach Angaben der Meteorologen ziehen seit dem Nachmittag von Westen kommende Gewitter auf. Dabei seien Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde möglich. Außerdem bestehe die Gefahr von orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten bis 105 Kilometer pro Stunde. Das entspricht der Windstärke 11 (von 12). Außerdem kann Hagel fallen mit einer Korngröße um zwei Zentimetern.

Der DWD-Prognose zufolge sollen die Gewitter am Abend und in der Nacht dann in die Landesmitte und den Osten vorankommen, schwächen sich dabei aber allmählich ab.

Der Wetterdienst hatte zuvor eine Umstellung der Wetterlage vorhergesagt. Auf die Hitzewelle der vergangenen Tage folgen demnach nun Gewitter und Regenschauer. "Es stehen uns die ersten größeren Gewittertage ins Haus, an denen auch unwetterartige Gewitter mit von der Partie sein werden", sagte DWD-Meteorologe Markus Übel.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.