Polizei-News Augsburg, 28.05.26: Polizei ermittelt nach Betrug

Ein Fall von Cyberkriminalität wurde aktuell von der Polizei in Augsburg gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christian Charisius

Hochfeld - Am Donnerstag (21.05.2026) kam es zu einem Callcenterbetrug mit neuer Betrugsmasche zum Nachteil einer 85-Jährigen in der Schertlinstraße.

Gegen 13.15 Uhr rief eine bislang unbekannte Täterin bei der 85-Jährigen an. Diese gab sich als Bankmitarbeiterin aus. Während dem Telefonat entlockte die Unbekannte der 85-Jährigen mehrere Details zu ihrem Vermögen.

Anschließend erhielt die 85-Jährige erneut einen Anruf. Diesmal von einem angeblichen Polizeibeamten. Der angebliche Polizeibeamte gab an, dass es sich bei dem vorangegangenen Anruf um eine Betrugsmasche handle und forderte die Frau auf, das Bargeld dennoch an die Täter zu übergeben um eine Festnahme zu ermöglichen.

Die 85-Jährige übergab demnach einem weiteren unbekannter Täter diverse Wertgegenstände im oberen vierstelligen Eurobereich.Der angebliche Polizeibeamte war währenddessen dauerhaft in der Leitung. Anschließend bestätigte er der 85-Jährigen die Festnahme und versprach eine baldige Herausgabe der Wertgegenstände. Diese erhielt die 85-Jährige jedoch nie.Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Betrugs gegen die unbekannten Täter.Die 85-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Augsburg - Am Sonntag (24.05.2026) kam es zu einem Betrug zum Nachteil einer 52-Jährigen.

Gegen 14:15 Uhr erhielt die 52-Jährige einen angeblichen Anruf von der zentralen Sperr-Notrufnummer für Kredit- und EC-Karten. Diese Rufnummer war offenbar manipuliert. Der Anrufer gab an, dass die Konten der 52-Jährigen gehackt wurden. Zur Sicherung ihres Vermögens führte die 52-Jährige mehrere Sofortüberweisungen unter Anleitung des Anrufers durch.

Es entstand ein Vermögensschaden im unteren sechsstelligen Eurobereich.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Betrugs gegen den unbekannten Täter.

Die 52-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Pfersee - Am Dienstag (26.05.2026) kam es zu einem Betrug mit falschem Polizeibeamten zum Nachteil eines älteren Ehepaars.

Gegen 14:15 Uhr gab sich der bislang unbekannte Täter als russischer Polizist aus und täuschte vor, dass die Tochter des Ehepaars in einem Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei. Zur Abwendung der Haftstrafe sei nun eine Bezahlung im Wert 100.000 Euro notwendig. Zudem wurde das Ehepaar von zwei weiteren unbekannten Täterinnen telefonisch kontaktiert. Diese gaben sich als deren Tochter und als Krankenschwester aus.

Ein unbekannter Täter erschien anschließend bei dem Ehepaar und erlangte Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich. Der Abholer sprach ebenfalls russisch mit dem Ehepaar.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Betrugs gegen die unbekannten Täter.

Zudem hat die Polizei folgende Tipps, um sich vor derartigen Betrügereien zu schützen:

  • Bleiben Sie bei Anfragen zu Ihren persönlichen Daten oder Vermögensverhältnissen äußerst wachsam und geben Sie hier keine Informationen preis.

  • Lassen Sie keine fremden Personen zu Ihnen ins Haus oder die Wohnung. Nutzen Sie hierbei beispielsweise eine Gegensprechanlage.

  • Verständigen Sie bei Kontaktaufnahme derartiger Personen umgehend denPolizeinotruf 110.

  • Suchen Sie für einen Rückruf bei Auftraggeber/Unternehmen/Behörde immer selbst die Telefonnummer heraus und wählen Sie die Nummer selbst.

Weitere Tipps und Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Schwaben vom 28.05.2026 gegen 13:57 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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