Polizei-News Salzlandkreis, 27.05.2026: Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 für den Salzlandkreis
Das Polizeirevier Salzlandkreis berichtet am Nachmittag über ein Vergehen in Bernburg und Waffen. Alle aktuellen Fälle von Mittwoch, dem 27.05.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
Suche
Für Waffen und Bernburg hat das Polizeirevier Salzlandkreis eine neue Meldung veröffentlicht. In dieser heißt es:
Die Polizeiliche Kriminalstatistik bildet die Grundlage zur Darstellung und Bewertung der Kriminalitätslage im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Salzlandkreis. Sie erfasst die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten einschließlich der hierzu ermittelten Tatverdächtigen und ermöglicht dadurch eine Analyse von Entwicklungen, Schwerpunkten und Veränderungen im Kriminalitätsgeschehen. Die Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik dient sowohl der kriminalstrategischen Lagebewertung als auch der Planung polizeilicher Maßnahmen in den Bereichen Gefahrenabwehr, Strafverfolgung, Prävention und Opferschutz.
Die nachfolgenden Ausführungen geben einen Überblick über die Kriminalitätsentwicklung im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Salzlandkreis im Berichtsjahr 2025 und stellen wesentliche Tendenzen sowie herausragende Sachverhalte dar.
Die Zahl der erfassten Straftaten ist gegenüber dem Vorjahr mit 11.401 Fällen (2024: 11.455) annähernd gleichgeblieben.
Von den erfassten Straftaten konnten 6.260 Fälle aufgeklärt werden, dies entspricht einer Aufklärungsquote von 54,9%. Damit ist die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr um 3,3% (AQ: 51,6%) gestiegen.
Insgesamt konnten 4.220 Tatverdächtige ermittelt werden (3.046 männlich, 1.174 weiblich), was konstant zum Vorjahr (2024: 4.240) ist. Im Jahr 2025 waren 535 Tatverdächtige nichtdeutscher Herkunft (2024: 580). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an der Gesamtanzahl aller ermittelten Tatverdächtigen ist leicht zurückgegangen und betrug im Jahr 2024 12,7 % (2024: Anteil: 13,7 %).
Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren ist annähernd gleichgeblieben und lag bei 21,6 % (911 Tatverdächtige). Im Jahr 2024 betrug dieser Anteil 22,7 % (964 Tatverdächtige).
Von den unter 21-Jährigen wurden 217 Kinder (bis 14 Jahre), 406 Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) und 288 Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre) als Tatverdächtige ermittelt. Die Anzahl der jugend- und kindlichen Tatverdächtigen ist im Jahr 2025 weiterhin rückläufig. Im Jahr 2024 konnten noch 277 Kinder (bis 14 Jahre), 413 Jugendliche (14 bis 18 Jahre) und 274 Heranwachsende (18 bis 21 Jahre) als Tatverdächtige ermittelt werden.
Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit
Von den 2.233 erfassten Rohheitsdelikten, zu welchen auch Körperverletzungen zählen, konnten 2.006 aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 89,8% entspricht. Die Zahl der erfassten Fälle ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,2% (Stand 2024: 2163) gestiegen.
Fahrlässige Tötungen
Es wurden im Jahr 2025 zwei Fälle der fahrlässigen Tötung statistisch erfasst. Hierbei handelt es sich um Behandlungsfehler durch medizinisches Fachpersonal.
Die Geschädigte verstarb bereits 2022 im Klinikum infolge von Herzversagen. Das toxikologische Gutachten der Rechtsmedizin legt nahe, dass das Herzversagen durch eine Überdosierung des Medikaments Metamizol und der folgenden Vergiftung resultierte. Der Geschädigte verstarb 2024 ebenfalls im Klinikum an den Folgen einer durch einen Darmdurchbruch hervorgerufenen Sepsis. Er war zuvor bei einem ansässigen Mediziner zur Darmspiegelung, wobei es zur Perforation des Darms kam.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Von den 286 erfassten Sexualdelikten konnten 214 aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 74,8% entspricht. Die Zahl der erfassten Fälle ist im Vergleich zum Vorjahr um 21,1% (Stand 2024: 235) gestiegen. Die Aufklärungsquote des Jahres 2024 betrug 88,9%. Der Anstieg der Fallzahlen ist durch eine zeitweilig veränderte Bearbeitungszuständigkeit im Bereich der Sexualdelikte innerhalb der Polizeiinspektion Magdeburg zu erklären.
Mit 105 abgeschlossenen Fällen ist der Deliktsbereich Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinder- und jugendpornografischen Schriften nach wie vor hoch, jedoch zeigt sich ein Rückgang von 9,48% zum Vorjahr (Stand 2024: 116). Ebenso ist anzumerken, dass die Aufklärungsquote bei nahezu 100% liegt.
Insgesamt wurden 40 Fälle von sexuellem Missbrauch erfasst; dies entspricht einem Rückgang von 23,07% zum Vorjahr (2024: 52 Fälle). Die Aufklärungsquote in diesem Bereich ist zum Vorjahr um 4,4% gestiegen (86,5% zu 90,9%). Dies deckt sich mit der Polizeilichen Kriminalstatistik des Gesamtbundesland.
Eigentumsdelikte
Die Zahl der Diebstahlsdelikte ist mit 3.979 erfassten Taten nach wie vor (Stand 2024: 4.101) hoch. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle ist mit 1.030 gleichbleibend zum Vorjahr. Die Aufklärungsquote blieb ebenfalls mit 25,8% konstant.
Im vergangenen Jahr wurden 39 Tageswohnungseinbrüche angezeigt. Dies stellt einen Rückgang von 25% zum Vorjahr dar (Stand 2024: 52).
Die Anzahl der Diebstahlshandlungen (besonders schwerer Fall) in/aus Kraftfahrzeugen ist um 91 auf 180 Fälle (Stand 2024: 271) gesunken. Auch die Aufklärungsquote sank um 5,8% Punkte und fiel auf 6,7% (Vorjahr: 12,5%). Die Fallzahlen der Fahrraddiebstähle sind weiterhin rückläufig und auf 327 gesunken (2024: 428 Fälle). Die Anzahl der besonders schweren Diebstähle in und aus Keller- und Bodenräumen ist im vergangenen Jahr um 24,6% auf 207 Fälle gesunken (Stand 2024: 258).
Trotzdem sind die Fallzahlen auf einem konstant hohen Niveau. „In vielen Fällen stehen Diebstahlshandlungen im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität: Täterinnen und Täter benötigen finanzielle Mittel für ihren Drogenkonsum, die ihnen auf legalem Weg fehlen. Entsprechend werden häufig Gegenstände entwendet, die sich rasch in Bargeld umwandeln lassen.“, erläutert die Leiterin des Revierkriminaldienstes, Polizeirätin Meister.
Vermögens- und Fälschungsdelikte, Erpressungsdelikte
Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte sind die Fallzahlen um 13,7% (mit Sicht auf das Vorjahr 2024: 1.503) auf 1.297 Delikte gesunken. Die insgesamt in diesem Deliktsbereich gestiegene Aufklärungsquote von 61,8% (2024: 45,9%) spiegelt sich den einzelnen Deliktgruppen Betrug (AQ +17,6%), Unterschlagung (AQ +4,7%) und Urkundenfälschung (AQ +8,7%) wider. Reine Erpressungsdelikte sind ebenfalls von 94 im Jahr 2024 um 51% auf 46 Fälle im vergangenen Jahr gesunken.
Im Phänomenbereich Schockanrufe / Enkeltrick konnte ein Minus von 25,6% zum Vorjahr in Bezug auf die Gesamtfallzahl festgestellt werden. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich mit 10% über dem Vorjahreswert von 3,6%. Es wurde ein Gesamtschaden von 119.488 Euro in diesem Phänomenbereich verzeichnet. Die Mehrheit der Fälle sind jedoch im Versuch gescheitert. Nur in 10 der 29 Fälle wurden Geld oder Wertgegenstände an die Täter übergeben.
Wie das Ministerium für Inneres und Sport in seiner Pressemitteilung vom 24.03.2026 dargestellt hat, hat sich die Erfassungsmodalität ab dem Jahr 2025 verändert.
Unbekannte Handlungsorte wurden bislang als Inlandstraftat bewertet und werden nunmehr in einer eigenständigen PKS-Auslandsstatistik erfasst. Dazu zählen Straftaten, deren Handlung im Ausland erfolgt, deren Taterfolg oder Rechtsgutverletzung jedoch Deutschland bzw. Sachsen-Anhalt betrifft (z. B. Callcenter-Betrugsmaschen). Viele Taten verlagern sich inzwischen in den digitalen Raum und werden aus dem Ausland bzw. von einem unbekannten Handlungsort begangen, weshalb sie in der PKS als Auslandstaten erfasst werden. Dies erklärt den Rückgang in dieser Deliktsgruppe. Viele Bürgerinnen und Bürger werden Opfer von Erpressungsdelikten. Die Täter agieren jedoch zunehmend im Ausland oder in anderen Bundesländern. In letzteren Fällen werden hier zwar zunächst umfangreiche Ermittlungen im Salzlandkreis durchgeführt, wenn das Opfer die Straftat hier anzeigt, die statistische Erfassung der Fälle erfolgt jedoch bei der für den Wohnort der Täter zuständigen Dienststelle, wo diese meist auch endbearbeitet werden.
Ebenfalls haben wiederholte Präventionsmaßnahmen der Polizei zu einer Sensibilisierung der Bevölkerung geführt und somit einen positiven Einfluss auf den Rückgang der Delikte erzielt.
Die Leiterin des Polizeireviers, Polizeidirektorin Hildebrandt teilt hierzu mit, „Betrüger nutzen Angst, Vertrauen und Mitgefühl, um gezielt ältere Menschen zu täuschen. Mit jeder Strafanzeige und jedem Ermittlungsverfahren setzen wir alles daran, diese Maschen zu durchbrechen. Gleichzeitig informieren und beraten wir die Bevölkerung, damit Menschen die Warnsignale erkennen und sich schützen können. Prävention und konsequente Strafverfolgung gehören für uns untrennbar zusammen – nur so können wir verhindern, dass Täter Erfolg haben.
Betäubungsmittelkriminalität
Im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität stellte die Polizei mit 350 Fällen 109 Verstöße weniger als im Jahr 2024 (459) fest. Den höchsten Anteil der Fälle im Bereich der Rauschgiftkriminalität nehmen allgemeine Verstöße gegen § 29 Betäubungsmittelgesetz mit 225 erfassten Fällen ein. Die Anzahl erfasster Fälle des Handels/Schmuggels und Anbaus von Betäubungsmitteln ist mit 50 deutlich gesunken (Stand 2024: 82). Die Aufklärungsquote ist in dem Bereich auf 88% gestiegen (Stand 2024: 81,9%).
Straftaten gemäß AsylG und AufenthG
Deckend zur Darstellung des Innenministeriums ist es zu einem Rückgang der Fälle der ausländer- bzw. asylrechtlicher Straftaten im Jahr 2025 gekommen (2024: 28 Fälle à 2025: 20 Fälle). Ein Minus von 28,5% konnte hier verzeichnet werden, welches durch eine Verschärfung von Grenzkontrollen im gesamten Bundesgebiet zu begründen ist.
Brandstiftung / Herbeiführen einer Brandgefahr
In den Fällen der Brandstiftung/Herbeiführen einer Brandgefahr ist ein Anstieg um 117% auf 100 Taten zu verzeichnen (Stand 2022: 118, Stand 2023: 92; Stand 2024: 49).
Im Jahr 2025 wurden medial wiederholt die Brandserien in Bernburg und Staßfurt aufgegriffen.
Bereits seit Herbst 2024 kam es in der Ortslage Bernburg wiederholt zu Brandstiftungen an Fahrzeugen, beispielsweise im Bereich Schäferberg. Insgesamt 19 Verfahren wegen Brandstiftung wurden im Bereich Bernburg im Jahr 2025 bearbeitet.
Polizeirätin Meister teilt hierzu mit: „Hinweise zur Täterschaft liegen vor, jedoch dauern die Ermittlungen an. Eine verdächtige Person sitzt aktuell wegen weiterer Branddelikte in Mecklenburg-Vorpommern in Haft.“
Ein ähnliches Bild zeigte sich in der Ortslage Staßfurt. Wiederholt wurden hier Personenkraftwagen durch Brand beschädigt. Insgesamt 12 Verfahren wurden im Jahr 2025 wegen Brandstiftung im Bereich Staßfurt an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Weitere Verfahren befinden sich aktuell in Bearbeitung. Die Täterschaft konnte bisher nicht ermittelt werden.
Waffen- und Sprengstoffdelikte
Während die Gesamtzahl der Waffen- und Sprengstoffdelikte bei gleichbleibender Aufklärungsquote (2024: 96,4%) von 94,4% mit 89 Fällen konstant zum Vorjahr blieb (Stand 2024: 84), zeigt sich insbesondere bei der Anzahl der Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz ein enormer Anstieg.
Die Anzahl der Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz hat sich um 107% auf 27 erhöht (Stand 2024: 13). Die Aufklärungsquote in diesem Bereich lag 2025 bei 88,9% (Stand 2024: 100%). Als mögliche Ursache für diesen Anstieg kann unter anderen die präsenzerhöhenden Maßnahmen der Polizei benannt werden. Hier wurde eine Vielzahl von Personenkontrollen durchgeführt, welche ein Auffinden von illegal importierten, nicht zugelassenen Sprengstofferzeugnissen („Polenböller“) zur Folge hatte. Auch unter Jugendlichen ist ein Trend zum Erwerb und Besitz nicht zugelassener pyrotechnischer Erzeugnisse ganzjährig zu verzeichnen.
Im Einzelnen wurden 62 Verstöße gegen das Waffengesetz bekannt, 12,7% weniger als im Jahr zuvor (2024: 71).
Herausragende Fälle im Salzlandkreis
Nicht alle der nachfolgend dargestellten Sachverhalte sind in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeireviers Salzlandkreis für das Jahr 2025 enthalten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass für einzelne Deliktsbereiche eine abweichende sachliche Zuständigkeit besteht oder die statistische Erfassung nach Abschluss des Jahres 2025 erfolgte, da die Vorgänge erst zu diesem Zeitpunkt an die Staatsanwaltschaft abgegeben wurden. Da sich der Begehungsort jedoch im Salzlandkreis befindet und ein erhebliches öffentliches Interesse an diesen Sachverhalten besteht, werden sie nachfolgend gesondert dargestellt.
Versuch des Schockanruf in Schönebeck (Elbe)
Am 09.05.2025 erhielt die 80-jährige Geschädigte mehrere Telefonanrufe von unbekannten Tätern, welche sich als Polizeibeamte ausgaben. Unter Vortäuschen falscher Tatsachen gelang es den Täter die Geschädigte zur Übergabe von 6.500 Euro und Schmuck im Wert von circa 1.500 Euro zu bewegen.
Die Geschädigte wurde folgend mehrfach erneut durch die Täter kontaktiert und versucht zur erneuten Geldübergabe zu motivieren. Sie nahm Kontakt mit der Polizei auf, sodass am 12.05.2025 bei einer geplanten Geldübergabe ein Täter gestellt werden konnte. Ein erneuter Geldabfluss konnte somit verhindert werden.
Das Verfahren wurde zur Staatsanwaltschaft Bielefeld zur weiteren Bearbeitung abgegeben.
Versuchter Totschlag in Förderstedt
Am 14.09.2025 kam es in den frühen Morgenstunden in einer Wohnung im Salzlandkreis zu einer schweren Gewalttat. Der Beschuldigter fügte dem Lebensgefährten seiner Tochter mit einem scharfen Gegenstand lebensbedrohliche Stich- und Hiebverletzungen zu.
Die Staatsanwaltschaft bewertete die Tat als versuchten Totschlag. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen im Erstangriff sowie die Hauptsachbearbeitung erfolgten durch das Polizeirevier Salzlandkreis und erhärteten den Tatverdacht. Eine vom Beschuldigten geltend gemachte Notwehrlage konnte widerlegt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde durch das zuständige Amtsgericht Untersuchungshaft angeordnet. Im weiteren Verlauf wurden ergänzende Vernehmungen sowie kriminaltechnische Maßnahmen durchgeführt. Die Rechtsmedizin erstellte eine Blutspurenmusterranalyse, die in die Beweiswürdigung einfloss.
Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen versuchten Totschlags beim Landgericht Magdeburg. Es ist mit einer nicht unerheblichen Freiheitsstrafe zu rechnen.
Totschlag eines Säuglings in Ilberstedt
Am Abend des 24.11.2025 verstarb ein fünf Monate alter Säugling in der Ortslage Ilberstedt nach Gewalteinwirkung. Der Großvater des Kindes ist des Totschlags beschuldigt. Angaben zum Tathergang machte er nicht. Er wurde im Januar 2026 tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Burg aufgefunden. Es wird von einem Suizid des Beschuldigten ausgegangen.
Die Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat 2 des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Magdeburg geführt und dauern an. Der Fall wird in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2025 für das Polizeirevier Salzlandkreis nicht erfasst.
Cannabis-Plantage in Cochstedt
In den Nachtstunden des 28.12.2025 wurde durch die Integrierte Leitstelle des Salzlandkreis aufgrund eines Stromausfalls der Verdacht eines Kabelbrandes in der Ortslage Cochstedt gemeldet.
Vor Ort wurde bei der Absuche des leerstehenden Gebäudes eine Cannabisplantage erheblichen Ausmaßes festgestellt. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten 876 Cannabispflanzen mit einer Wuchshöhe von etwa 30 bis 40 cm sowie diverse Anbauelektronik sichergestellt werden.
Die Ermittlungen werden im Polizeirevier Salzlandkreis gegenwärtig geführt und dauern weiter an. In der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 konnte das Verfahren aufgrund der andauernden Ermittlungen noch nicht erfasst werden.
Bilder zum Fall finden Sie in der Originalmeldung der Polizei.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Salzlandkreis. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Salzlandkreis - Weitere Meldungen aus der Region
- Polizei-News Salzlandkreis, 26.05.2026: Diebstähle aus geparkten Fahrzeugen
- Polizeimeldung Salzlandkreis, 25.05.2026: Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion
- Polizei-News Salzlandkreis, 25.05.2026: Einstellung der Suchmaßnahmen nach vermissten Personen
- Polizeieinsatz Salzlandkreis, 24.05.2026: Suche nach zwei vernissten Personen
- Polizeimeldung Salzlandkreis, 24.05.2026: Brand zweier PKW und weitere Fälle
roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.