Polizeieinsatz Dessau-Roßlau, 27.05.2026: Diebstahl und weitere Fälle
Das Polizeirevier Dessau-Roßlau informiert am Nachmittag über mehrere Vergehen. Die aktuellen Fälle von Mittwoch, dem 27.05.2026 im Überblick.
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für den Landkreis Dessau-Roßlau hat die Polizei mehrere aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:
Diebstahl
Strafanzeige wegen Diebstahl erstattete eine 57-jährige Geschädigte schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Nach ihren Angaben entwendeten unbekannte Täter zwischen dem 14. Mai 2026 und dem 25. Mai 2026 von ihrem Grundstück in der Roßlauer Hauptstraße einen Rasenmäher sowie eine Überwachungskamera, nachdem sie sich unrechtmäßig Zugang zum Gartenbereich verschafft hatten. Eine Schadenshöhe nannte die Geschädigte nicht.
Betrug
Einen versuchten Betrug zu seinem Nachteil zeigte ein 59-Jähriger schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Er hatte ein vermeintliches Schreiben der Deutschen Bahn erhalten, in dem er letztmalig aufgefordert wurde, den monatlichen Preis in Höhe von 63 Euro für das Abonnement vom „Deutschland-Ticket“ an die angegebene Bankverbindung zu überweisen. Der Geschädigte ist zwar Inhaber eines solchen Tickets, allerdings wurde die monatliche Rate regulär von seinem Konto abgebucht. Bei der weiteren Prüfung des Schreibens stellte der Geschädigte dann fest, dass sowohl die verwendeten E-Mail-Adressen nicht vertrauenswürdig erschienen und die Zahlung laut IBAN auf ein spanisches Konto erfolgen sollte. Er zahlte nicht, und konnte so einen finanziellen Schaden vermeiden.
Warenbetrug
Ware bestellt, bezahlt aber nicht erhalten. Dies zeigte eine 36-jährige Geschädigte schriftlich im Polizeirevier Dessau-Roßlau an. Die Geschädigte beabsichtigte am 19. Mai 2026, auf einer Verkaufsplattform im Internet, ein Elektrogerät zu erwerben. Nachdem sie ein entsprechendes Angebot gefunden hatte, nahm sie mit der vermeintlichen Verkäuferin Kontakt auf. Im weiteren Verlauf einigten sich beide auf einen Verkaufspreis in Höhe von etwa 150 Euro. Diesen zahlte die Geschädigte über einen bekannten Bezahldienstleister. Allerding verzichtete sie bei dem Kauf auf den angebotenen Käuferschutz und nahm diesen nicht in Anspruch. Am 21. Mai 2026 bekam die Geschädigte von dem Betreiber der Verkaufsplattform eine Warnung, dass der Zugang zum Konto der Verkäuferin aufgrund verdächtiger Aktivitäten eingeschränkt sei. Leider kam diese Warnung zu spät, denn zu diesem Zeitpunkt war die Überweisung bereits ausgeführt. Eine Kontaktaufnahme mit der Verkäuferin scheiterte, da diese auf Nachrichten nicht mehr reagierte. Eine Rückerstattung des Kaufpreises lehnte der Bezahldienstleister aufgrund der von der Geschädigten gewählten Zahlungsart ab.
Unerlaubte Abbuchung
Eine Abbuchung von seinem Konto, die am 22. Mai 2026 ausgeführt wurde, entdeckte ein 72-jähriger Geschädigter bei der Kontrolle seiner Kontoauszüge. Den Geldbetrag in Höhe von knapp 90 Euro buchte eine Firma, die dem Geschädigten völlig unbekannt ist und zu der weder Geschäftsbeziehungen noch sonstige Zahlungsverpflichtungen bestehen. Nach der Feststellung informierte der Geschädigte umgehend seine Bank, die nun versucht, die Buchung rückgängig zu machen und weitere Zahlungen zu verhindern.
Falsche Elektriker
Strafanzeige wegen dem Verdacht des Ausspähens von Daten erstattete eine 89-Jährige im Polizeirevier Dessau-Roßlau. Bei ihr hatten am 21. Mai 2026 gegen 13:00 Uhr zwei unbekannte männliche Personen geklingelt, die sich als Elektriker ausgaben und im Namen ihres Vermieters die Steckdosen kontrollieren sollten. Daraufhin ließ sie die unbekannten Personen in ihre Wohnung. Diese sahen sich alle Räumlichkeiten an und gaben vor, dass wohl alle Steckdosen getauscht werden müssen. Im weiteren Verlauf forderte einer der beiden Personen die Geschädigte auf, ihm ihre Bankkarte auszuhändigen, was diese auch tat. Nachdem er einige Daten der Geldkarte notierte, gab er diese wieder zurück. Anschließend verließen die beiden Personen die Wohnung. Als die Geschädigte in der weiteren Folge einen Mitarbeiter ihrer Wohnungsgenossenschaft kontaktierte, gab dieser an, dass die Gesellschaft keine Elektriker im Wohnumfeld der Geschädigten mit Kontrollen beauftrag hätten und riet zur Anzeigenerstattung bei der Polizei. Bis zum Tag der Anzeige am 26. Mai 2026 konnte durch die Geschädigte keinen Vermögensschaden festgestellt werden.
Alle Wohnungsunternehmen weisen noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass Handwerkerleistungen, die im Haus, im Keller oder in Wohnungen von Mietern durchgeführt werden müssen, schriftlich oder in sonst geeigneter Weise im Vorfeld mit konkreter Terminierung bekannt gegeben werden. Bei unangekündigten Besuchen unbekannter Personen ist immer Vorsicht geboten, da es sich in diesen Fällen oftmals um Betrüger handelt.
Geldbörse verschwunden
Am 26. Mai 2026 hielt sich ein 32-jähriger Geschädigter in einem Einkaufsmarkt in der Goethestraße auf. Nachdem er gegen 16:30 Uhr seine Einkäufe bezahlt hatte, ließ er vermutlich seine Geldbörse im Bereich der Kasse liegen. Als er den Verlust bemerkte, kehrte er noch einmal zum Ereignisort zurück, konnte die Geldbörse, in der sich neben persönlichen Dokumenten auch Bargeld im oberen zweistelligen Bereich sowie eine Geldkarte befanden, nicht auffinden. Der Geschädigte vermutet, dass eine unbekannte Person die Geldbörse unberechtigt mitgenommen hat und erstattete eine Strafanzeige wegen Unterschlagung.
Trunkenheit im Verkehr
Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit kontrollierten Polizeibeamte in der Dessauer Neuen Straße den Fahrer eines Elektrokleinstfahrzeuges. Dabei stellten sie bei dem 55-jährigen Fahrzeugführer Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,3 Promille, so dass eine beweissichere Blutprobenentnahme notwendig wurde, die ein Arzt in einem Krankenhaus durchführte. Zudem untersagten die Polizeibeamten dem Beschuldigten die Weiterfahrt und fertigten eine entsprechende Strafanzeige wegen „Trunkenheit im Verkehr“.
Hoher Sachschaden
Am 26. Mai 2026 gegen 12:00 Uhr wollte eine 55-jährige Fahrerin eines PKW Daimlerchrysler einen Parkplatz in der Wolfgangstraße verlassen. Kurz nach der Ausfahrt kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der Gesamtsachschaden wurde auf 12.000 Euro geschätzt.
Kollision beim Ausparken
Ein 71-jähriger Fahrer eines PKW Skoda hatte am 26. Mai 2026 gegen 13:15 Uhr die Absicht, in der Tempelhofer Straße rückwärts auszuparken. Dabei kam es zur Kollision mit einem PKW Volkswagen eines 73-jährigen Fahrzeugführers, der in diesem Moment hinter ihm vorbeifuhr. Es entstand Sachschaden von insgesamt 15.000 Euro.
Zusammenstoß beim Einparken
In der Waldstraße in Roßlau wollte eine 43-jährige Fahrerin eines PKW Skoda am 26. Mai 2026 gegen 14:00 Uhr rückwärts einparken. Dabei kam es zur Kollision mit einem hinter ihr wartenden PKW Hyundai einer 39-jährigen Fahrzeugführerin. Der entstandene Sachschaden wurde auf 6.000 Euro geschätzt.
Aufgefahren
Gegen 18:05 Uhr wollte ein 67-jähriger Fahrer eines PKW Renault am 26. Mai 2026 von der Askanischen Straße in die Ludwigshafener Straße einbiegen. Als er verkehrsbedingt anhalten musste, bemerkte die ein 42-jähriger Fahrzeugführer eines PKW Daimler eines 42-jährigen zu spät und fuhr auf. Am Daimler entstand kein sichtbarer Schaden. Der Schaden am Renault wurde auf 2.000 Euro geschätzt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeirevier Dessau-Roßlau. Teilweise werden Reports erst nach einem Tag nachgemeldet; es kann daher vorkommen, dass Meldungen mit einer Verzögerung von bis 24 Stunden veröffentlicht werden. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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