Polizei-News Wiesbaden, 14.05.26: Veranstaltung des Arbeitskreises "Sicherheit für Alle" - Austausch zum Thema "Tiktokisierung des Extremismus"

Die Polizei informiert über ein aktuelles Vergehen in Wiesbaden. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

Wiesbaden,

13.05.2026,

(pl)Am Mittwochabend fand in der Aula der Schule am Mosbacher Berg in Wiesbaden die jüngste Veranstaltung des Arbeitskreises "Sicherheit für Alle" statt. An der von den Migrationsbeauftragten des Polizeipräsidiums Westhessen, Herrn Bouhmara und Herrn Colak, organisierten Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, migrantischen Organisationen, Gemeinschaften und Vereinen teil.Seit seiner Gründung im Jahr 2010 verfolgt der Arbeitskreis die wichtigen zentralen Anliegen, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund in die Polizei zu stärken, Präventionsangebote zu unterbreiten und den Dialog aktiv zu fördern.

Frau Thaler, Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Westhessen, betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung des interdisziplinären Dialogs: "Sicherheit ist nicht nur eine polizeiliche Aufgabe - sie ist die Basis des gemeinschaftlichen Zusammenlebens und setzt Austausch, Verständnis und Zusammenarbeit voraus. Ein offener interdisziplinärer Dialog und eine verlässliche Kooperation tragen dazu bei, dass wir Sicherheit aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive denken und einen Mehrwert für die Gesellschaft generieren können."Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Rolle sozialer Medien bei der Radikalisierung junger Menschen. Unter dem zugespitzt formulierten Titel "Tiktokisierung des Extremismus" standen insbesondere die subtilen Strategien extremistischer Gruppierungen im Fokus, mit denen sie junge Menschen über digitale Plattformen ansprechen und beeinflussen.In einem Fachvortrag gab Frau Lea Plavcic, eine ausgewiesene Expertin vom Kompetenzzentrum Rechtsextremismus des Landesamts für Verfassungsschutz Hessen, fundierte Einblicke in aktuelle Erscheinungsformen und Strategien extremistischer Akteure in den sozialen Medien. Dabei wurden unterschiedliche Phänomenbereiche, vom Rechtsextremismus über Islamismus bis hin zu Linksextremismus und Antisemitismus, in den Blick genommen.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Prävention und Aufklärung zentrale Bausteine im Umgang mit extremistischen Einflüssen im digitalen Raum sind. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit, um junge Menschen frühzeitig zu sensibilisieren und zu stärken. Auch die Vernetzung der Gemeinden untereinander ist für eine effiziente Jugendarbeit von Bedeutung.Die Veranstaltung endete offiziell um 20:00 Uhr, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen, das den Austausch zwischen den Teilnehmenden weiter vertiefte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Wiesbaden - vom 14.05.2026 gegen 09:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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