Polizei-News Dortmund, 06.04.26: Schwerpunkteinsatz der Stadt Dortmund und der Polizei Dortmund am "Car-Friday"

Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Dortmund. Was ist heute passiert?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner

Karfreitag: Was für gläubige Christen ein hoher Feiertag bedeutet, der an das Leiden und Sterben von Jesus Christus erinnern soll, bezeichnet als "Car-Friday" für andere den inoffiziellen Saisonauftakt der sogenannten "Tuning-Szene". Die Sicherheit der Menschen im Straßenverkehr genießt in Nordrhein-Westfalen höchste Priorität. Daher fährt die Polizei gegen Menschen, die sich im Straßenverkehr rücksichtslos verhalten und den Verkehrsraum für ihre Zwecke missbrauchen, eine "Null-Toleranz-Strategie".

Wie bereits in den vergangenen Jahren führte der Tag auch am 3. April 2026 zu einem Großeinsatz der Stadt und der Polizei. Im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion "Rot für Raser" haben die Stadt Dortmund und die Polizei Dortmund in der Nacht zu Samstag Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Raser-, Poser- und illegalen Tuningszene in der Innenstadt von Dortmund durchgeführt.

Zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes sowie der Verkehrsüberwachung kontrollierten die Beamten mit einem Fokus auf den Bereich des Wallrings.

Im Rahmen von mobilen Kontrollen sowie an drei festen Kontrollstellen in Kooperation mit dem Kommunalen Ordnungsdienst am Ostwall, Königswall sowie der Hörder Straße nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 112 Fahrzeuge und 245 Personen in Augenschein.

Zudem waren auch drei Messfahrzeuge (zwei der Verkehrsüberwachung, eins von der Polizei) an insgesamt acht verschiedenen Messstellen im Einsatz, die zusammenfassend 5.344 Fahrzeuge gemessen haben. Dabei stellten sie im Ergebnis 450 Verkehrsverstöße fest (283 Verkehrsüberwachung, 167 Polizei). Den "Tagessieger" erwischten die Einsatzkräfte der Verkehrsüberwachung mit 72 km/h bei erlaubten 30 km/h.

Ein 54-jähriger Mann aus Hagen viel den Einsatzkräften mit einer überhöhten Geschwindigkeit auf. Da er mit seinem Auto statt der erlaubten 70 km/h 105 km/h fuhr, leiteten die Kräfte ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Der Fahrer eines weiteren Autos musste seine Fahrt vor Ort einstellen, da er unter offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol fuhr. Nach der Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt musste er seinen Weg fußläufig fortsetzen.

Drei weitere Fahrer mussten an Ort und Stelle ihre Führerscheine abgeben, da sie im Verdacht standen, an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen nach § 315d des Strafgesetzbuches teilgenommen zu haben. In beiden Fällen leiteten die Beamten entsprechende Strafverfahren ein.

In Summe stellten die Kräfte fünf Ordnungswidrigkeiten an Fahrzeugen wegen technischer Mängel fest. Zwei Autos stellten sie sicher, um ein entsprechendes Gutachten erstellen zu lassen.Darüber hinaus ahndeten sie 61 sonstige Verstöße wegen unter anderen Rotlichtfahrten, Verstößen gegen die Gurtpflicht oder der Missachtung der Vorfahrtsregelungen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes leiteten insgesamt 54 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Darunter unter anderem 16 Verfahren wegen Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, acht Verstöße wegen Betäubungsmitteln, drei Verstöße gegen das Landesimmissionsschutzgesetz sowie wegen der Abgabe von Tabakwaren und Lachgas an Jugendliche.In vier Fällen benachrichtigten sie die Erziehungsberechtigten.

Im letzten Jahr (2025) stellte die Polizei NRW 2384 verbotene Kraftfahrzeugrennen fest, von denen die meisten im innerstädtischen Bereich stattfanden. Der öffentliche Verkehrsraum und seine Straßen sind keine Rennstrecken und keine Schauplätze für ein Kräftemessen oder zur Selbstinszenierungen. Die Stadt Dortmund und die Polizei Dortmund gehen daher auch unabhängig vom "Car-Friday" ganzjährig konsequent gegen die Raser-, Poser- und illegale Tuningszene vor.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Dortmund vom 06.04.2026 gegen 11:24 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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