Automobilindustrie: IG Metall und Betriebsrat: Keine Werksschließungen bei VW
Werksschließungen werde es mit ihnen nicht geben, betonen Gewerkschaft und VW-Betriebsrat. Zugleich zeigen sie sich offen für neue Geschäftsfelder und externe Partner.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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IG Metall und Volkswagen-Betriebsrat haben Spekulationen über mögliche Werksschließungen bei VW in Deutschland zurückgewiesen. "Natürlich bleiben alle Standorte erhalten", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme von IG-Metall-Chefin Christiane Benner, VW-Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo und IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger.
Die Arbeitnehmerseite verweist dabei auf die Tarifeinigung von Ende 2024. Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt. Die Kernmarke VW plant den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen.
Dieser Kompromiss dürfe nun nicht infrage gestellt werden. "Werksschließungen wird es mit uns als Gesamtbetriebsrat und IG Metall nicht geben", heißt es in der Erklärung weiter.
"Keine ideologischen Scheuklappen"
Betriebsrat und Gewerkschaft brachten zugleich neue Geschäftsfelder ins Spiel, sollten bestehende Geschäftsmodelle "absehbar nicht mehr vollständig tragen". Dann müssten "eben neue her". Diese dürften bestehende Zusagen aus der Tarifeinigung aber nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen.
Dabei signalisiert die Arbeitnehmerseite auch Bereitschaft für Kooperationen mit externen Partnern. Es gebe "keine ideologischen Scheuklappen". Entscheidend seien gute Arbeit, Zukunftsperspektiven und sichere Beschäftigung.
Zuletzt war vor allem über die Zukunft des VW-Werks in Osnabrück spekuliert worden. Dort arbeiten rund 2.300 Menschen. Die Produktion der in Osnabrück gebauten Porsche-Modelle soll in diesem Jahr auslaufen, Mitte 2027 endet zudem die Fertigung des VW T-Roc Cabrios. Einen Folgeauftrag gibt es bislang nicht. Immer wieder werden daher auch Szenarien diskutiert, bei denen Rüstungskonzerne das Werk übernehmen könnten.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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